
Das County:
- Das County liegt im Kansas Territorium, dieses Territorium wurde am 30. Mai 1854, nach der Fertigstellung der ersten Eisenbahnstrecken, durch den Kansas-Nebraska-Act gegründet. In den Jahren vorher war es nicht zur Besiedelung freigegeben, was aber viele Siedler nicht dran hinderte sich hier nieder zu lassen und sogar eine Bahnlinie zu bauen, ebenfalls illegal. Hinter vorgehaltender Hand wird berichtet dass die Eisenbahngesellschaft so großen Druck auf die Politik in Washington ausübte und sie vor vollendeten Tatsachen stellte. Das dem Präsidenten nichts anderes übrig blieb als Kansas zum Territorium zu erklären. Das County lebt nach den letzten Goldfunden von der Viehzucht. Es gibt immer wieder Gerüchte von Goldfunde in den Bergen und in den Flusstälern. Obwohl das Territorium neu ist, gibt es in den westlichen Countys schon Stimmen ein eigenes County zu gründen, federführend ist hier das Colorado County. Hier und dort gibt es Wanderprediger die gegen die Sklaverei predigen, der bekannteste unter ihnen ist ein gewisser John Brown, im Gold Lake County wurde er aber noch nicht gesehen. Was daran liegen könnte das es hier nicht viele Sklaven gab. Das County wurde zur Durchgangsstation von vielen Einwanderern die auf den Weg zum Pazifik hier blieben um ihr Glück zu finden. Auch vielen immer wieder Guerillas aus Missouri ein, um zu plündern und zu morden. Die bekanntesten Gruppen waren die Bushwhackers und die Jayhawkers, beide Gruppen waren untereinander verfeindet. Es kommt auch vor das die südlichen Staaten ihre Milizen schicken, offiziell um Desperados und Indianer zu verfolgen. Aber niemand redet von Krieg, die Vorstellung das Amerikaner gegen Amerikaner kämpfen ist absolut unvorstellbar und John Brown ist nur ein alter Mann…
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Die Städte von Gold-Lake-County:
- Die Hauptstadt vom Gold-Lake-County ist natürlich Gold Lake City. Die Stadt wurde nach dem großen kalifornischen Goldrausches 1848 gegründet. Als man alles Gold in Kalifornien ausgeschöpft hatte wandten sich die Goldsucher neuen Schürfgebieten zu. Tatsächlich fand man in der Umgebung des Sees Gold und so entwickelte sich Gold Lake City zu einer reichen Stadt. Inzwischen ist der Glanz verflogen und Gold Lake City kämpft um den wirtschaftlichen Erhalt. Selbst die Eisenbahnlinie (ab 1854) brachte keinen wirtschaftlichen Aufschwung. Der Viehhandel, die wenigen Goldsucher und die üblichen Glücksritter sorgen jedoch für den Fortbestand der Stadt.
- Besson City ist eine etwas wohlhabendere Stadt nordwestlich von Gold Lake City. Hier ist der Sitz der County – Verwaltung. Eine Bahnverbindung gibt es durch den Vorort Waterstation. In den ländlichen Gebieten im Nordwesten des Countys floriert die Schafzucht und sorgt für reichlich Arbeitsplätze in den Spinnereien und Webereien in Besson City. Baulich gleicht Besson City ansonsten Gold Lake City und ist ebenso wie sie eine typische Stadt des Westens.
- Nordöstlich liegt das Indianerreservat und das Fort Comanche, wo eine kleine Abteilung der US-Armee stationiert ist um die Indianer und die Grenze zu überwachen. Es handelt sich bei dem Fort um ein paar Baracken, die mit befestigten Erdwällen umwehrt sind.
- Im Provinzstädtchen Newville ist das Büro des Indianeragenten und die kleine Stadt grenzt zudem an die Ländereien des Viehbarons Colonel Abraham Morton Clark. Er ist der geheime Herrscher über die Stadt und über das was im reservat geschieht. Seine Leute geraten oft mit den Männern des County - Marshalls und den Soldaten aus Fort Comanche aneinander.
- Ghosttown sind die Überbleibsel einer kleinen Siedlung die während eines Gefechts im Indianerkrieg zerstört wurde. Ironischer Weise trug sie schon vorher diesen Namen. Outlaws suchen hier manchmal Unterschlupf bevor sie sich daran machen, die Banken in Gold Lake City oder Besson City auszurauben.
- Rush City ist ein kleines Nest in dem die Goldsucher leben. Sie schürfen im naheliegenden Bachgebiet nach Gold oder waschen es aus dem kleinen Rinnsal mit der Hoffnung auf großen Reichtum. Hier passiert erst nach Sonnenuntergang etwas, wenn die Männer und Frauen nicht mehr weiterarbeiten können und das bisschen gefundene Gold in Whiskey umsetzen.
- Henrysburg ist eine Stadt, die im Moment nur aus Zelten und provisorischen Bauten besteht und ist eine wachsende Stadt. Eine Gruppe Quäker hat sie gegründet und seitdem pilgern viele Siedler dorthin, da sich dort oben fruchtbares Land befindet und es noch freie, käufliche Landparzellen gibt. Die Quäker sind jedoch schon wieder fortgezogen wegen der Schießwütigkeit einiger Cowboys.
Flora und Fauna
Gold-Lake-County hat ein mildes Klima. Es gibt gutes Weide- und Ackerland und viele Wälder mit gutem Bauholz.
Rot- und Braunwild gibt es in der Gegend. Vor allem die Mufflonherden sind beliebte Ziele der indianischen Jäger.
Es gibt Kojoten welche eine Gefahr für die Schafzüchter darstellen.
Eine Bereicherung sind die vielen Vögel- und Insektenarten, aber auch die Flora hat viele besondere Pflanzen zu bieten.
Ein kleiner Fluss schlängelt sich durch das County, der Comanche River.
Verwaltung
Das County wird von drei County Judges, dem sog. County Court, verwaltet. Ihnen untersteht direkt der County-Marshall, welcher wiederum in jeder Stadt einen Sheriff als Vertreter hat.
Die Ämter der Judges und des Marshalls sind auf zwei Jahre begrenzt und werden gewählt.
Gold Lake City und Besson City haben zudem noch einen Bürgermeister.
In Henrysburg gibt es weder einen Sheriff noch einen Bürgermeister. Sämtliche öffentliche Ämter müssen dort erst noch ausgeschrieben werden.
Politik
Im Gold-Lake-County hat sich noch keine der großen Parteien angesiedelt. Macht, Geld und Gewalt können hier entscheidend in einem Wahlkampf wirken.
Bevölkerung
Die ursprüngliche weiße Bevölkerung war spanisch. Ihr folgten jedoch angloamerikanische Aristokraten mit Sklaven. Colonel Clark und Mr. Morrison sind die letzten derer die größere Landflächen besaßen. Die meisten reichen Südstaatler sind in die Städte gegangen und haben sich in den Viehhandel und Aktiengeschäfte eingekauft.
In den Städten tummeln sich alle Schichten der amerikanischen Bevölkerung. Ehemalige Sklaven, Einwanderer aus Europa, asiatische Bahnarbeiter, Cowboys, Goldsucher, Prostituierte, Spieler, Fuhrleute, Tagelöhner, mexikanische Viehtreiber, Siedler, Manufakturarbeiter, Soldaten und Indianer.
Statistische Bevölkerungsdaten:
Angloamerikaner: 65 %
Afroamerikaner: 6 %
Mexikaner: 5 %
Indianer: 22 % (Stamm der Comanche; hauptsächlich im Reservat)
Sonstige: 2 %
Militärische Bedeutung
Gold Lake City ist von mittlerer strategischer Bedeutung, da hier alle Straßen zusammen- laufen und weil sich hier der Bahnhof des Countys befindet. Zudem sind die Vieh- und Schafherden, sowie das reiche Weideland für die Versorgung von Armeen sehr gut geeignet.
Nachbarstaaten (Gebiete)
Die Nähe zu Texas und den noch nicht erschlossenen Gebieten erweist sich teilweise als sehr problematisch. Desperados, ehemalige Revolutionäre und Apachen fallen des Öfteren in das County ein um dort zu plündern.
Ab und zu folgt diesen Gruppen auch die Miliz der Sklavenstaaten um diese zu stellen, was auch nicht ganz unproblematisch ist.